Erste Feldkreuzwanderung voller Erfolg

    Über der Grillhütte wehten die Guldentaler Fahne und die deutsche Flagge. Schließlich soll die Feldkreuzwanderung in den nächsten Jahren ein fester Termin am Tag der Deutschen Einheit werden. Inge Gänz, die Vorsitzende des Kirchbauvereins St. Martin, begrüßte die Gäste.  Frau Hargarten erzählte den interessierten Zuhören die Geschichte des Waldhilbersheimer Bürgers, der auf der Fahrt nach Amerika in einen Sturm geriet und Gott versprach, wenn er sein Heimatdorf wiedersehen würde, dort 14 Kreuze aufzustellen. 

    Pfarrer Ibeh erinnerte die Wanderer daran, dass jeder, der vor einem solchen Kreuz steht oder nur daran vorbei geht einen kurzen Augenblick innehalten sollte  und sich bewusst macht, dass ein Versprechen auch über Hunderte von Jahren andauern kann. „Es sind Feldkreuze“, sagte er. „Das Wort FELD kennen wir von Feldblumen, Feldwegen – alles einfache ungeschminkte Dinge so wie diese Kreuze. Schlicht und einfach aus Holz, aber nicht minder wirkungsvoll stehen sie zwischen Reben, Kornähren oder auch Disteln und Hecken. Doch vielleicht denkt der ein oder andere bei ihrem Anblick einmal darüber nach, wie wichtig es ist, unsere Natur zu schützen und zu pflegen.“

    Im Anschluss an die kurze Begrüßung konnten die Wanderer sich entscheiden, welche der drei Weg sie gehen wollten. Viele nahmen den mittleren Weg von 5,3 km, vorbei an 6 der Kreuze,  denn im Anschluss gab es auf der Grillhütte Bratwürste, Weck und „Worscht“, vegetarische Wraps und selbstgebackenen Kuchen.

    Inge Gänz erkläre sich sehr erfreut über das große Engagement der vielen Helfer. Sei es bei der leiblichen Verpflegung, bei der Markierung der Wegstrecken oder bei dem Anbringen und Erstellen der Schilder an den Kreuzen, die an die 14 Nothelfer erinnern. „Ich hoffe, dass wir diese Wanderung als festen Bestandteil in den Guldentaler Terminkalender aufnehmen können.“  Außerdem freuen sich alle  über die finanzielle Stütze für den Verein, der in den letzten 4 Monaten schon eine Rampe für die Rollstuhlfahrer am Friedhof errichten konnte, eine Weinbergszeile angepflanzt hat, und einen barrierefreien Weg über den Friedhof zur Kirche einrichten konnte.

    Auf dem Foto von links nach rechts: Bürgermeisterin Frau Demele, Frau Hargarten, Pfarrer Ibeh, Inge Gänz

     

     


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