bergkapelle Windesheim

    Das Windesheimer Bergkapellchen umrahmt von den Farben des Herbstes. Neben den beiden konfessionellen Kirchen im Ortskern besitzt Windesheim noch ein drittes, ökumenisches Gotteshaus: die kleine Bergkapelle in der Flur "Auf dem Schäfchen", inmitten der Windesheimer Weinberge und mit herrlichem Blick über die Gemeinde und das Guldenbachtal.

    Entstanden ist das Bauwerk aus einer privaten Initiative heraus: Die beiden Windesheimer Wolfgang Walther und Erich Zimmermann kamen Anfang der 90er Jahre während eines gemeinsamen Urlaubs in Tirol auf die Idee, die alpenländische Tradition der kleinen Kapellchen außerhalb von Ortschafen auch in ihrer Heimat aufzugreifen. Ein geeignetes Grundstück mit rund 1.800 qm war bald gefunden. Jeden Mittwoch wurde gewerkelt, alles in Eigenleistung. Rund ein Jahr dauerten die Bauarbeiten an der 5,35 m x 3,25 m großen Kapelle. Im Innern finden 12 Personen Raum für Ruhe und Einkehr, dafür stehen ihnen von Erich Zimmermann eigenhändig geschaffene Holzbänke zur Verfügung.

    Eine kleine Anekdote: Während es in der Zeit der Bauarbeiten außen nicht ein einziges Mal regnet, öffnete der Himmel seine Schleusen erst, als die Innenarbeiten begangen. Und am Tag der Einweihung, Pfingsten 1994, regnete es sogar so stark, dass die feierliche Übergabe in der evangelischen Kirche und ihrem Gemeindehaus in Windesheim, also unten im Dorf, stattfand.

    Die Bergkapelle ist der Gemeinde Windesheim gewidmet, befindet sich aber nach wie vor im Privatbesitz des Initiatorenfamilien. Unser Vitaltour Wald, Wein & Horizonte führt daran vorbei.