Rathaus

    Was erledige ich wo? Wer kann mir helfen? Wer ist kommunalpolitisch tätig? All das finden Sie in dieser Rubrik!

    Doch lassen Sie uns auch ein paar Worte zu unserem Rathausgebäude sagen. Ein optisch auffälliger Bau aus den späten 80er Jahren. Es wurde am 16. September 1988 nach zweijähriger Bauzeit feierlich eingeweiht. Die Entscheidung zugunsten eines Neubaues für das Dienstgebäude der Verbandsgemeindeverwaltung Langenlonsheim fiel im Jahr 1979. Nach mehr als zehnjähriger Planungs- und Ausführungszeit fand am 12. März 1986 der erste Spatenstich statt. Das Gebäude kostete in der damaligen Zeit 4,5 Mio. DM. Die Verbandsgemeinde umfasste 12.000 Einwohner mit ihren sieben Ortsgemeinden.

    Der ursprüngliche Sitz war das alte, in den Jahren 1877/78 erbaute Verwaltungsgebäude in der Naheweinstraße. Der bauliche Zustand war derart schlecht, dass sich die Gremien um eine Renovierung kümmern mussten. Überlegungen, das alte Gebäude, das nicht unter Denkmalschutz stand, zu erhalten, scheiterten an der Tatsache, dass die Umbaukosten höher lagen als eine Neubaumaßnahme. Unter den Architekten Isolde Scheick-Kröhl und Günter Scheick entstand ein "verputzter Mauerwerksbau mit einer Lochfassade, wobei außer den Naturschieferdächern sich das Holzwerk der Fenster und die umfangreichen Aluminiumbauteile als belebende Elemente im Farbton "weinrot" abheben, und mit den Glaskuppeln über dem Sitzungssaal und dem Foyer die gestalterischen Akzente  setzen". Immerhin waren damals bereits 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort tätig. Mittlerweile sind es 43 Arbeitsplätze. 13 Plätze mehr wie ursprünglich vorgesehen. Bereits seit zwei Jahren denkt man über Um- oder Erweiterungsmaßnahmen nach um zum einen die Barrierefreiheit, dem stetig steigenden Raumbedarf und den technischen Anforderungen gerecht zu werden. Die EDV, damals noch überhaupt nicht eingeplant, nimmt mittlerweile Dimensionen an, die einen Umzug in passendere Räume nötig macht.

    "Kunst am Bau" wurde in Form des Brunnens integriert. Im als Innenhof konzipierten, mit Ruhe- und Warteplätzen ausgestatten, Vorplatz wurde ein Brunnen installiert. Auf der Umfriedung sehen Sie sieben Relief-Plastiken mit Darstellungen aus den sieben verbandsangehörigen Gemeinden in die Pflasterung eingelegt. Im Innenbereich des Foyers besticht ein Wandteppich mit Darstellung der Gemeinden und Grenzen die symbolisch als Weinrebe dargestellt sind.